Beschreibung
D 2025, FSK 6, Regie: Achim von Borries, Wolfgang Becker, Besetzung: Charly Hübner, Christiane Paul, Steffen Jürgens, 113 Min
Michael Hartung (Charly Hübner) scheint vom Pech verfolgt. Der Videothekenbesitzer ist hoffnungslos verschuldet und wird bald von einem ehrgeizigen Journalisten kontaktiert. Dieser ist auf der Fährte einer ganz großen Story: Im Juli 1983 soll Hartung als Mitarbeiter der deutschen Reichsbahn eine Massenflucht aus der DDR orchestriert haben. Das ginge aus Stasi-Akten hervor. Demnach wurde eine S-Bahn, die in Bahnhof Friedrichstraße angekommen ist, aufs falsche Gleis manövriert, um so die Weiterfahrt nach West-Berlin für alle 127 Passagiere zu ermöglichen. Hartung soll der Strippenzieher dahinter gewesen sein, so stehe es in den Stasi-Unterlagen. Tatsächlich stimmt nur ein Bruchteil davon, doch das liebe Geld, dass Hartung für die Bestätigung der Story geboten wird, ist zu verlockend.
Über 20 Jahre nachdem Regisseur Wolfgang Becker den deutschen Kassenschlager „Good Bye, Lenin“ inszeniert hat, verstarb der Filmemacher vor der Fertigstellung von „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ im Dezember 2024. Seine Freunde haben seinen letzten Film in seinem Andenken beendet.
Landkino Lauenbrück, Fintau-Schule, Habichtallee 2, 27389 Lauenbrück, Di., 07.04.26, 20.00 Uhr, nur AK: 6 €, ermäßigt 5 €
Fotos:© KIR, Warner Bros X-Verleih





